Zusendung von e-Einladungen zur Vorträgen und Veranstaltungen

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 Vorträge und Veranstaltungen

Vorträge

 

 

Achtung! Der Vortrag muß aufgrund der Erkrankung der Vortragenden abgesagt werden.

 

Mag.a Friederike Junge

Im Auge des Betrachters – Möglichkeiten und Grenzen einer kontextbezogenen Keramikanalyse

Abstract: Nach wie vor wird Gefäßkeramik in den archäologischen Disziplinen vor allem als zeitlicher Marker und Datierungshilfe betrachtet. Sie ist darüber hinaus jedoch auch als eine funktionale Einheit mit variablen, multiplen, expliziten und impliziten Bedeutungen zu verstehen. Angesichts der oft lückenhaften Quellenlage und der gesellschaftlichen Determiniertheit des modernen Betrachters ist die Erschließung dieser Bedeutungen jedoch kein leichtes Unterfangen. Der Vortrag diskutiert Möglichkeiten und Grenzen einer kontextbezogenen Funktions- und Bedeutungsanalyse exemplarisch anhand der Gefäßkeramik in frühzeitlichen Privatbestattungen im Großraum Memphis. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei das Areal Operation 4 innerhalb der großflächigen Nekropole Helwan ein.

Montag, 09. Dezember 2019, um 18:30 Uhr

Hörsaal 6, Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien, Institut für Ägyptologie

 


 

 

Mag.a Dr. Bettina Bader, Priv.-Doz.

Alle guten und schönen Dinge der Zweiten Zwischenzeit

Abstract: Die Zweite Zwischenzeit (ca 1780 bis 1570/40 v. Chr) liegt zwischen dem Mittleren und Neuen Reich. Sie wird häufig immer noch als obskure Niedergangsphase beschrieben, obwohl eine Vielzahl von Quellen zur Auswertung und Interpretation zur Verfügung steht. Neben historische, schriftliche Quellen tritt die Archäologie mit der materiellen Kultur, um über verschiedene Aspekte der geschichtlichen Rekonstruktion Auskunft zu geben. Diese verschiedenen Quellentypen erlauben Erkenntnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln über Abläufe und Prozesse, die nicht durch schriftliche Quellen erfaßt sind, aber die Lebensrealität der antiken Menschen betreffen. Zusammen genommen ermöglichen sie ein weitaus differenzierteres Bild von Ägypten in der Zweiten Zwischenzeit als bisher. Vor allem Tendenzen der Regionalisierung der materiellen Kultur Ägyptens, die die chronologische Synchronisierung verschiedener Grabungsplätze nach dem Ende des Mittleren Reiches erschweren und die weitgehend politischer Einflußnahme zugeschrieben wurden, können deutlicher gemacht werden. Die vergleichende Zusammenschau von materieller Kultur aus mehreren Regionen Ägyptens ermöglicht einen Überblick über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, und öffnet den Blick für Schwierigkeiten in einigen Aspekten der Erforschung des Wandels der materiellen Kultur in Übergangsphasen und ihrer Verbindung zur historischen Chronologie Ägyptens.

Montag, 13. 01. 2020, um 18:30 Uhr

Hörsaal 6, Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien, Institut für Ägyptologie

 

 

Veranstaltungen

 

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