Ägyptologische Perspektiven auf ausgewählte Axiome der Text- und Bildnarratologie am Beispiel ägyptischer autobiographischer Lebensdarstellungen und monochroner Bilder

 

Das Projekt untersucht die Besonderheiten altägyptischen Erzählens anhand ausgewählter pharaonischer Text- und Bildmedien in Hinblick auf gerade solche Auffälligkeiten, die eine Historisierung erzählwissenschaftlicher Grundannahmen sinnvoll erscheinen lassen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erforschung medienspezifischer Phänomene wie etwa der virtuellen Mündlichkeit der identitätsgenerierenden altägyptischen Biographien. Ferner wird untersucht, inwieweit sich bestimmte Typen ägyptischer Bilder aus dem Bereich der sogenannten Alltagsdarstellungen als vollwertige Erzählungen ansprechen lassen, obwohl die Erzählfähigkeit solcher monochronen Bilder von ägyptologischer und von erzählwissenschaftlicher Seite bisher sehr skeptisch beurteilt wurde.

 

Projektlaufzeit:

01.12.2019 bis 31.05.2023

 

Projektleitung:

Assoz. Prof. Dr. Gerald Moers

 

Projektmitarbeiter*innen:

Dr. Camilla di Biase-Dyson BA (01.12.2019-14.04.2020)
Mag. Dr. Claus Jurman MPhil (seit 01.10.2020)